Die Bayerische Landesausstellung „Musik in Bayern“ findet vom 25. April bis zum 8. November 2026 statt. Gezeigt wird die Ausstellung im niederbayerischen Freyung im TonYversum.
Dabei geht es um alle musikalischen Genres und es wird lebendig und bayerisch. Eine wichtige Rolle spielt außerdem das Live-Erlebnis, zu erleben an allen 199 Ausstellungstagen in und um FreyungFür die Ausstellung wurde ein einstimmender Kinofilm produziert, der mit vielen Akteuren aus der Region realisiert wurde. Danach geht es spektakulär los: Bayern liebt den großen Auftritt und die Selbstinszenierung, auch in der Musik. Die musikalische „Zeitreise“ führt chronologisch durch die Bayerische Musikgeschichte vom Mittelalter bis heute. Die Abteilung „Musik machen“ beantwortet grundlegende Fragen, wie Musik funktioniert und berücksichtigt dabei Bayerische Besonderheiten und Highlights wie den historischen und gegenwärtigen Instrumentenbau. In den „Klängen Bayerns“ geht es darum, wie der Freistaat einst klang und heute klingt. Hier findet sich auch ein besonderes, vom Freundeskreis gefördertes Projekt: Eine visuelle und akustische Virtualisierung der Probstglocke der Landshuter Martinskirche – weltweit einmalig! In der abschließenden Abteilung „Musik und ich“ steht das ganz Persönliche und Emotionale in der Musik im Mittelpunkt. Einen prominenten Platz nehmen in allen Abteilungen außerdem die Zeitzeugeninterviews des Hauses der Bayerischen Geschichte ein.
Besucherinnen und Besucher treffen auf Berühmtes und Unbekanntes, auf kostbare und kuriose Originale, auf Klangräume und interaktive Audiowelten. Sie können Instrumente ausprobieren, Tanzschritte üben oder einfach nur staunen, wie sehr Bayern die Weltgeschichte der Musik bereichert hat.
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Förderung: Zeitzeugeninterviews
Stimmen aus Bayerns (Musik-) Geschichte
Das Zeitzeugenprojekt des Hauses der Bayerischen Geschichte sammelt und bewahrt seit 1986 lebensgeschichtliche Interviews mit Persönlichkeiten der bayerischen Zeitgeschichte.
In der Bayerischen Landesausstellung 2026 „Musik in Bayern“ werden rund 20 dieser Interviews in Medien- und Hörstationen gezeigt, quer durch alle Abteilungen. Die Stimmen der Zeitzeugen treten dabei in einen unmittelbaren Dialog mit den historischen Objekten und Themen. So erzählt beispielsweise Fritz Egner von seiner Zeit beim Radiosender American Forces Network (AFN), Hans-Jürgen Buchner über die Entstehungsgeschichte des Liedes „Bayern, des samma mia“, Ralph Hempe über seine Erfahrungen als erster DJ Ostbayerns in den 1960er Jahren oder die aus Feuchtwangen stammende Opernsängerin Christiane Karg über die Musikausbildung gerade in ländlichen Regionen. Viele Persönlichkeiten aus dem bayerischen Musikleben wurden anlässlich der Landesausstellung 2026 in das Zeitzeugenprojekt aufgenommen, das damit nun auch einen breit gefächerten musikalischen Schwerpunkt gewonnen hat. Ermöglicht wurde dies durch großzügige Förderung des Freundeskreises des Hauses der Bayerischen Geschichte e.V.
Glockenprojekt
Virtueller Glockenklang
In der Abteilung „Klänge Bayerns“ findet sich ein von Freundeskreis des Hauses der Bayerischen Geschichte gefördertes, bisher weltweit einmaliges Projekt: Eine visuelle und akustische Virtualisierung der Probstglocke der Landshuter Martinskirche.
Der Musikwissenschaftler Dominik Ukolov fertigte vor Ort im höchsten Backsteinturm der Welt 3D-Scans der Glocke an. Auf dieser Grundlage entstand anschließend eine akustische Simulation, die den Klang der Probstglocke an verschiedenen Standpunkten in der Stadt erfahrbar macht. Besucherinnen und Besucher können das Ergebnis an einer Medienstation erleben und sich akustisch auf eine Reise durch Landshut begeben.
Das Projekt zeigt, wie digitale Technologien neue Möglichkeiten für die Bewahrung von Kulturdenkmälern eröffnen. Die Probstglocke wird nicht nur in ihrer äußeren Gestalt, sondern auch in ihrem charakteristischen Klang virtuell dokumentiert und für die Zukunft bewahrt. So entsteht ein digitales Abbild, das unabhängig vom Original zugänglich bleibt und den Glockenklang auf der ganzen Welt erfahrbar machen kann.
Website des Projekts: https://bellcast.eu/











