
Wie durch ein Wunder entdeckte der Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte eine Sammlung von rund 8.000 Ansichtskarten zum Bayerischen Wald, die 2023 angekauft werden konnte. Sie stammen ursprünglich aus dem Bestand des Heimatschriftstellers Max Peinkofer und eröffnen ein großartiges, breit gefächertes Panorama des Bayerwalds. Dokumentiert sind Menschen, Orte, der Alltag und Ereignisse zwischen etwa 1890 und 1960.
Das rund 20 Meter hohe Foyer des Hauses der Bayerischen Geschichte haben wir mittels abgehängter Fahnen in einen lebensgroßen Wald verwandelt. Mehr als 80 übergroße, hängende Ansichtskarten, drei gelbe Bären mit Filmdokumenten und einige starke Originalobjekte warten auf Sie – darunter Glaskunst von Weltrang, der „Saccharinheilige“ aus Bischofsreut, der zum Süßstoffschmuggel benutzt worden sein soll, und ein kostbares Hausaltärchen des 17. Jahrhunderts.
In zwölf Kapiteln erzählen wir von eisigen Wintern, von Postbus und Eisenbahn, von Burgen und Rittern, Beerensammlerinnen und Schmugglern, Mönchen und Heiligen, Holz, Glas und Granit, Rindviechern und Handelswegen, Boom und Notstand, dem Borkenkäfer und dem Nationalpark und was das alles für uns heute bedeutet.
Zur Ausstellung ist im Pustet-Verlag der Band „Grüße aus dem Wilden Osten – Kulturgeschichte des Bayerischen Waldes auf Ansichtskarten“ von Richard Loibl erschienen.
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